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Menschliche Ursachen von Badeunfällen

Hier werden folgende Themen angesprochen:

Verstöße gegen Verhaltensregeln am und im Wasser

Nicht nur Ungeübte oder Nichtschwimmer ertrinken. Häufig verlieren auch recht gute Schwimmer ihr Leben im Wasser durch

  • Leichtsinn
  • Überschätzung der eigenen Fähigkeiten
  • Grobe Missachtung der Gefahren des Wassers
Gefahren
Besondere Gefahren treten beim Baden im Wasser auf bei:
  • Baden ohne vorheriges Abkühlen
  • Schwimmen mit vollem Magen
  • Nichtschwimmern
  • Langstreckenschwimmen (ohne Bootsbegleitung)
  • Schwimmen und Tauchen unter Sprunganlagen
  • Alkohol und Drogen
Schadensverhütung
Schaden kann vermieden werden, wenn
  • (Nicht-)Schwimmer die Begrenzungen beachten
    Baderegeln
  • Ungeübte und vor allem Kinder keine ungeeigneten Schwimmhilfsmittel, wie Luftmatratzen, Autoreifen, etc. benutzen
    Baderegel
  • Badende sich vor dem Gang ins Wasser abkühlen
    Baderegel
  • Springer und Schwimmer in Bereich von Sprunganlagen die notwendige Vorsicht walten lassen
    Baderegel
  • Schwimmer lange Strecken nur in Begleitung eines Bootes zurücklegen
    Baderegel
  • Personen nach einer Mahlzeit ca. 1-2 Stunden nicht schwimmen
    Baderegel
  • Personen unter Alkohol- oder Drogeneinwirkung das Wasser meiden


Körperliche und gesundheitliche Mängel
Krankheiten
Die herabgesetzte Leistungsfähigkeit des Körpers, bedingt durch Krankheiten, wie z.B. Herzschwäche oder Ohrenleiden, kann beim Schwimmen zu
  • Kreislaufschwäche
  • Bewusstlosigkeit
  • Störung des Gleichgewichtssinns und Orientierungslosigkeit
  • Angstzuständen und Panik
führen.

Schadensverhütung
Menschen mit chronischen und akuten Krankheiten sollen nur nach Anweisung des Arztes schwimmen.

Gefahren
Krämpfe entstehen durch
  • Nichterwärmen der Muskulatur zu Beginn des Schwimmens
  • Zu langes Verweilen im kalten Wasser
  • Durch Überbelastung von Muskelbereichen
Lösen eines Krampfes Sie führen beim Schwimmer zu
  • Schmerzen
  • Einschränkung der Bewegungsfähigkeit des betroffenen Körperteils
  • Angst und Panik
  • u.U. zum Tode durch Ertrinken
Schadensverhütung
Erwärmung der Muskulatur vor dem Beginn des Schwimmens! Kein Schwimmen im kalten Wasser!

Maßnahmen
Selbstrettung: Krampflösen -> Grundsätzlich den Muskel gegen den Krampf überstrecken